Pop-Kultur Berlin festival dumps apartheid Israel

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Six years after the first artists withdrew from Pop-Kultur Berlin over its partnership with the embassy of apartheid Israel, the festival has finally ended the shameful, long-standing collaboration.

More than twenty artists have boycotted the anti-Palestinian racist festival since 2017, including headliners Young Fathers that year, responding to the call from Palestinian society to hold Israel accountable according to international law, just as apartheid South Africa once was. 

Media reports have speculated on the reasons for the festival not partnering with Israel this year, giving credit to the “impact” of the Palestinian-led Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) movement, as well as ongoing protests from liberal Zionist Israelis against judicial reform.

Typical of the festival’s unprofessionalism, evasiveness and deceit, organisers have told the media that no Israeli artist wanted embassy support this year.

Yet, several artists told campaigners that the festival promised them months ago there would be no involvement of any embassy this year. This strongly suggests that the festival’s public statements are intended to disguise the festival’s earlier decision to deliberately exclude apartheid Israel in 2023.

Last year, the festival irrefutably concealed the resumption of its partnership with the Israeli embassy, claiming it was only agreed last-minute. Now they expect artists and the media to believe that it would have been impossible for any participating Israeli artist to make a funding application at short notice. Both cannot be true.

Regardless of these inconsistencies, we agree with the musicians who wrote in an open letter yesterday that they “hope the festival continues its ethical stance by not partnering with apartheid Israel in the future”. 

Should the festival resume its partnership with apartheid Israel, whichever colonial faction of its far-right rulers is in government, we will urge participating artists to withdraw once again. 

 

 

Deutsch

Pop-Kultur Festival Berlin ist Apartheid-Israel los

Sechs Jahre nachdem die ersten Künstler*innen ihre Teilnahme am Pop-Kultur Festival Berlin aufgrund dessen Partnerschaft mit Apartheid-Israels Botschaft abgesagt haben, hat das Festival seine beschämende, langjährige Zusammenarbeit endgültig beendet.

Mehr als zwanzig Künstler*innen boykottierten seit 2017 das antipalästinensische, rassistische Festival, in diesem Jahr auch die Headliner Young Fathers. Sie reagierten damit auf den Aufruf der Palästinenser*innen, Israel völkerrechtlich zur Verantwortung zu ziehen – so wie einst Apartheid-Südafrika.

In Medienberichten wurde über die Gründe für den diesjährigen Verzicht auf eine Partnerschaft mit Israel spekuliert und auf die “Auswirkungen” der von Palästinenser*innen geführten Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) sowie die anhaltenden Proteste liberaler zionistischer Israelis gegen die Justizreform verwiesen.

Typisch für die Unprofessionalität, die Ausweichmanöver und die Täuschung des Festivals haben die Organisator*innen den Medien mitgeteilt, dass israelische Künstler*innen in diesem Jahr keine Unterstützung ihrer Botschaft wünschen.

Mehrere Künstler*innen sagten Aktivist*innen jedoch, das Festival habe ihnen schon vor Monaten versprochen, dass in diesem Jahr keine Botschaften involviert sein würden, was stark darauf hindeutet, dass die öffentlichen Erklärungen des Festivals seine frühere Entscheidung verschleiern sollen, Apartheid-Israel 2023 bewusst auszuschließen.

​​Letztes Jahr hat das Festival die Wiederaufnahme seiner Partnerschaft mit der israelischen Botschaft unwiderlegbar verschwiegen und behauptet, sie sei erst in letzter Minute vereinbart worden. Jetzt sollen Künstler*innen und Medien glauben, dass es für jede*n teilnehmende*n israelische*n Künstler*in unmöglich gewesen wäre, kurzfristig einen Förderantrag zu stellen. Beides kann nicht wahr sein.

Ungeachtet dieser Ungereimtheiten stimmen wir mit den Musiker*innen überein, die gestern in einem offenen Brief ihre Hoffnung zum Ausdruck brachten, “ dass das Festival seiner ethischen Haltung treu bleibt und auch in Zukunft keine Partnerschaft mit Apartheid-Israel eingeht.“

Sollte das Festival seine Partnerschaft mit Apartheid-Israel wieder aufnehmen, werden wir, egal, welche koloniale Fraktion seiner rechtextremen Machthaber*innen an der Regierung ist, die teilnehmenden Künstler*innen abermals auffordern, ihre Teilnahme zurückzuziehen.



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